Wissenswertes zum Igelstachelbart

(Löwenmähne, Affenkopf, Hericium erinaceus)

Was kann der Igelstachelbart?

Der Igelstachelbart wird aufgrund seines Aussehens so bezeichnet. Über die „Stacheln“ werden die Sporen verbreitet. In der traditionellen chinesischen Medizin wird der Pilz zur Linderung von gesundheitlichen Beschwerden eingesetzt. Derzeit gibt es einige Studien, die den Einfluss von Wirkstoffen aus dem Igelstachelbart bei Demenzerkrankung untersuchen.

Wofür kann er verwendet werden?

Der Igelstachelbart hat wenig „Pilzgeschmack“. Er hat eher eine leichte zitronige Note. Die Konsistenz erinnert ein leicht an Garnelen oder weiches Hühnerfleisch. Er eignet sich perfekt als Ersatz für Geflügelfleisch (Nuggets oder Geflügelsalat) oder in Fischpfannen.

Getrocknet und zermahlen kann er zum Würzen verwendet werden. In östlichen Ländern wird er auch in Salzlake eingelegt, um ihn haltbar zu machen.

Wie kann der Igelstachelbart zubereitet werden?

Der Pilz wird in Scheiben (fingerdick) oder Würfel geschnitten zubereitet. Beim Aufschneiden erinnert die Form an ein Gehirn. Es kann der gesamte Pilz verwendet werden, da es keinen Stiel/Strunk als solches gibt.

Wie bei allen Pilzen gilt, möglichst spät salzen. Wird der Pilz frittiert zB wie ein Schnitzerl, so nur das Ei salzen, und hinterher bei Bedarf nachwürzen. In Scheiben geschnitten, kann er auch in wenig Öl beidseitig angebraten werden. Für die Verwendung in Salaten eignet sich der, in Würfel geschnittene Pilz, wenn er kurz gedämpft wird.

Etwas Zitrone unterstreich die leicht an Limonen erinnernden Aromen des Pilzes.

Wodurch kann ein frischer Igelstachelbart erkannt werden?

Der Fruchtkörper des Igelstachelbart ist weiß und sehr druckempfindlich. Braune Stellen auf dem Pilz deuten oft auf vorangegangene Druckpunkte hin. Sehr weiche, welke Fruchtkörper sind alt, junge sind eher fest. Im Kühlschrank gelagert – in einem Papiersack im Gemüsefach hält er sich 2-4 Tage.