Goldkäppchen

Goldkäppchen

(Nameko, Japanisches Stockschwämmchen, Klebriger Schüppling, pholiota nameko)
Was kann das Goldkäppchen?
Das Goldkäppchen ist ein sehr beliebter Pilz in der japanischen/asiatischen Küche. Auf der Hutoberfläche befindet sich ein leicht schleimiger Überzug – dieser dient dazu Miso-Suppen zu verdicken. In Japan wird der Pilz seit den 1920er Jahren gezüchtet und war schon davor als Delikatesse sehr begehrt. Wie viele andere Pilze beinhaltet es Ballaststoffe, die das Darmmikrobiom fordern und fördern.

Wofür kann es verwendet werden?
Namekos bleiben nach dem Garprozess relativ knackig. Die schleimige Schicht verliert der Pilz durch das Erhitzen. Vom Goldkäppchen können der Hut und der Stiel in der Küche verwendet werden. In Italien wird es bevorzugt als Antipasti zubereitet, in Japan in Misosuppen. Es erinnert im Aroma leicht an Eierschwammerl und kann für alle „Eierschwammerl“-Gerichte eingesetzt werden.
Je kleiner die Pilze geschnitten bzw. verarbeitet werden, und je besser sie durcherhitzt werden, desto leichter verträglich sind sie.

Wie kann das Goldkäppchen zubereitet werden?
Das Goldkäppchen ist vielfältig einsetzbar. Es veredelt alle Pilzgerichte und kann auch mit Essig und Öl mariniert zuberbeitet werdern. Je frischer sie verarbeitet werden, desto mehr Aroma haben sie. Kultivierte Pilze können von der Kappe bis zum Stiel verwendet werden. Sind die Fruchtkörper eher dick sollten sie halbiert werden, da der Garprozess damit verkürzt wird. Welche Zubereitung auch gewählt wird, Pilze erst nach dem Erhitzen bzw. erst kurz vor dem Servieren salzen.

Wodurch kann ein frisches Goldkäppchen erkannt werden?
Die hellbraunen Kappen der frischen Pilze sind optimalerweise leicht glänzend bzw. leicht feucht und noch nicht ganz geöffnet (das Velum hat sich noch nicht getrennt), sodass die Lamellen noch nicht sichtbar sind. Der 2 bis 5 cm große Hut ist nach unten und innen gewölbt. Frisch geerntet hält sich der Nameko im Kühlschrank – in einem Papiersack -im Gemüsefach bis zu 7 Tage.