Pioppino
(Pioppino, südlicher Schüppling, agrocybe aegerita)
Was kann der Pioppino?
Seine samtige Haube trägt ihm zuweilen auch den Namen Samthäubchen ein. Er zählt in Europa zu den ältesten Kulturpilzen und wurde schon von den Römern und Griechen kultiviert. Er bevorzugt warme Standorte und wächst in büscheliger Form. Bei Wildfunden ist auf die Gefahr der Verwechslung mit giftigen Doppelgängern hinzuweisen. Der Schüppling enthält wie viele andere Pilze komplexe Kohlenhydrate, die immunsystembeeinflussende Wirkung haben.
Wofür kann er verwendet werden?
Pioppinos können in vielen Gerichten Anwendung finden. Sie haben wenige schleimbildende Stoffe, und bleiben beim Garprozess knackig. Sie haben ein wunderschönes Waldpilzaroma, das nach dem Braten durch nussige, leicht süßliche Aromen ergänzt wird. Der Pilz ist vielseitig einsetzbar - gebraten, gedünstet, gegrillt und gekocht Einsatz – er ist auch eingelegt als Antipasti ein Genuss.
Je kleiner die Pilze geschnitten bzw. verarbeitet werden, und je besser sie durcherhitzt werden, desto leichter verträglich sind sie.
Wie kann der Pioppino zubereitet werden?
Der Pioppino ist vielfältig einsetzbar. Er veredelt alle Pilzgerichte und kann auch mit Essig und Öl mariniert zuberbeitet werdern. Das Pilzaroma entfaltet sich am Besten, je frischer sie verarbeitet werden. Kultivierte Pilze können von der Kappe bis zum Stiel verwendet werden. Sind die Stiele eher dick, dann separat anbraten oder in kleine Stücke schneiden. Die Kappen nach Möglichkeit ganz verwenden. Welche Zubereitung auch gewählt wird, Pilze erst nach dem Erhitzen bzw. erst kurz vor dem Servieren salzen.
Wodurch kann ein frischer Pioppino erkannt werden?
Die dunkel- bis hellbraunen Kappen der frischen Pilze sind optimalerweise noch nicht ganz geöffnet (das Velum hat sich noch nicht getrennt), sodass die Lamellen noch nicht sichtbar sind. Der 2 bis 5 cm große Hut ist nach unten und innen gewölbt. Der Hut ist fest und samtig und nicht flatterig. Frisch geerntet hält sich der Pioppino im Kühlschrank – in einem Papiersack - im Gemüsefach bis zu 7 Tage.